Da wir wiedereinmal richtig ausgeschlafen haben und den Tag sehr langsam anfangen wollten haben wir uns an einem Tag für diesen kurzen Ausflug entschieden.

Ich hatte von einem beliebten Resort: Pavilosta gehört. Also haben wir uns entschiedenen diesen Ort zu besuchen. Da es dort einen Hafen geben sollte und es entsprechend angepriesen wurde, sa dies für mich interessant aus.

Bei der Zufahrt hat uns unser VW Navigationssystem irgendwie falsch abbiegen lassen und wir haben darauf hin den Ort über eine abenteuerliche Nebenstrecke erreicht. Aber für mich persönlich haben solche Strecken immer einen besonderen Reiz – hauptsache man bleibt nicht stecken.


Die Hauptstrecke die wir erst später entdeckt haben ist gut ausgebaut.

Pavilosta

Angekommen in Pavilosta war ich schon etwas enttäuscht, der Ort sah aus wie ein verschlafenes Kaff mit einem langweiligen Hafen, welcher sich hinter Zäunen befinden, also fiel der Hafenspaziergang schon mal aus.
Mitten im Ort befindet sich eine Tourist Information, da muss man aber sagen, diese ist sehr gut sortiert. Viele Souvenirs werden angeboten, dort waren auch wirklich schöne Sachen dabei. Man kann da auch einen preiswerten Kaffee aus dem Automaten trinken.
Das Informationsangebot in dieser Tourist Information ist umfangreich und die Mitarbeiterin nett. Neben dem Haus ist übrigens ein Geldautomat.

Dann gibt es in Pavilosta noch ein Kaffee einen Supermarkt (klein), Post und eine Gaststätte sowie ein Museum. Das Museum sieht von außen recht interessant aus. Besuchen konnten wir es leider nicht – ich wurde überstimmt :-).

Wir sind dann die Straße beginnend von der Information Richtung Meer gegangen, vorbei an dem Kaffee und einem im Bau befindlichen Hotel. Da haben wir tatsächlich noch einen kleinen Souvenirladen auf der Hafenseite gefunden. Aber ich fande irgendwie hat das alles nicht so recht zusammengepasst, es sind viele Ideen vorhanden, aber das Umsetzen braucht sicher noch etwas Zeit. Ich könnte mir vorstellen das man in 2-3 Jahren (Wir waren 2019 dort) bei einem Besuch des Ortes zu einem anderen Ergebnis kommt.
Nach diesem Souvenirladen sind wir am Museum vorbei zum Strand gelaufen. Die Stege zum Strand waren schön angelegt und haben sich perfekt in die Dünen eingefügt. Dort ist auch noch ein schöner Spielplatz, neben dem Restaurant, was man erst einmal als solches erkennen muss.

Der Strand zu welchen wir dann gingen, ist nichts Besonderes, ein breiter Strand anders als der an unserem Campingplatz eher für den Massentourismus gemacht.

Dann haben wir uns im Lebensmittelladen ein leckeres Eis genehmigt und die Weiterreise angetreten. Wenn ich ehrlich bin, war ich schon etwas enttäuscht.

Dann sollte es weiter gehen zum nächsten Ziel dem Leuchtturm Akmenraga baka.

Unser Navi hatte wieder Straßen als Straßen angezeigt die zwischen gut ausgebauten Schotterpisten und in diesem Fall einmal Waldwegen wechselnden Wegen ausgesucht.

Lighthouse Akmensrags

Nach ca. 30 – 40 Minuten haben wir das Ziel den Leuchtturm erreicht. Der Weg führte durch einen entlegenen Wald und endete vor einer Gießkanne mit einem Pfeil der zu einer Kasse und einem kleinen Rustikalen Souvenirladen zeigt. „Erst anmelden“ Stand darauf. Nun sind wir zu dem kleinen Souvenirladen gegangen. Die Verständigung mit der netten Frau lief nicht ganz einfach, da sie kaum Englisch konnte, aber die Tochter des Hauses konnte dahingehend gut aushelfen.

Nachdem wir den Eintritt (Für uns 5 ca. 2,90 EUR) bezahlt haben konnten wir auf den Leuchtturm. Wenn man den Leuchtturm betritt, denkt man, man ist einige Jahrzehnte früher hier. Wenn man den Mut hatte das Treppenhaus zu erklingen, wird man mit einem tollen Ausblick über Wälder dem Strand und das Meer belohnt-Toll und etwas Patina hat das ganze auch noch.

Wir haben danach die Zeit genutzt und noch den naheliegenden Strand besucht – es war ein tolles Gefühl diesen Menschenleeren Strand zu betreten, kein Mensch weit und breit nur Natur und die stürmische See – herrlich. Die lange Fahrt hat sich gelohnt – der Weg ist das Ziel.

Unser Fazit

Unser Fazit zu Pavilosta

Pavilosta, finde ich persönlich eher langweilig. Man kann es mal mitnehmen uns besuchen, für einen kurzen Spaziergang ist es sicher ganz gut geeignet. Aber sonst hat ist der Ort meiner Ansicht nach nicht soll toll.

Was man für Pavilosta empfehlen dann ist die gut ausgestattete Tourist Information, dort gibt es ausführliche Unterlagen, Prospekte und Souveniers. Wer also seinen Urlaub planen möchte und dabei Unterstützung braucht ist hier ganz sicher richtig!

Unser Fazit zum Leuchtturm bzw. Lighthouse Akmensrags

Dieser Leuchtturm ist ganz sicher einen Besuch wert. Wer Geschichte hautnah erleben will und Lust auf etwas ausgefallenes hat sollte dieses Ziel ganz sicher ansteuern. Man sollte aber schon einigermaßen Schwindelfrei sein, da der Aufstieg schon etwas Mut verlangt.

Aber auch von unten in der Leuchtturm ein wahrer hingucker – Man sollte auf jedem Fall auch den herrlichen Strand der unweit des Leuchtturms liegt besuchen – Toller Ort!